Der Weg zur Seligsprechung
Seligsprechung 2018
Der Höhepunkt eines mehr als siebzig Jahre langen Prozesses — der feierliche Akt in der Kathedrale Notre Dame in Straßburg am neunten September 2018.
Erläuterung
Was die Seligsprechung ist
Durch die Seligsprechung stellt die Kirche eine Person als Vorbild christlichen Lebens für ein bestimmtes Land, eine Diözese oder eine Gemeinschaft dar — durch die Heiligsprechung wird diese Verehrung später auf die ganze Kirche ausgedehnt. Eine seliggesprochene Person darf zunächst in der Liturgie der Ortskirche öffentlich verehrt werden, nach der Heiligsprechung in der Weltkirche.
Während der Eucharistiefeier bittet der Diözesanbischof den Legaten des Heiligen Vaters — den Kardinalpräfekten — um die Seligsprechung, und dieser beantwortet die Bitte mit einem Apostolischen Schreiben, der liturgischen Formel, die die Person selig spricht.
Der Weg zum Ritus
Geistliche und organisatorische Vorbereitung
Die Zeit vor der Seligsprechung der Gründerin der Kongregation war von der Vorbereitung auf geistlicher wie auf organisatorischer Ebene geprägt. Schwestern in aller Welt unterstützten die Vorbereitung vor allem durch das Gebet; hinzu kamen Katechesen, Begegnungen und Predigten über ihr Leben und ihre Tugenden. Besonders im Mutterhaus in Oberbronn liefen die Vorbereitungen auf Hochtouren.
Die Seligsprechung der elsässischen Gründerin war 2018 auch für das Bistum Straßburg ein großes Ereignis, das die damit verbundene Organisation übernahm.
Der Akt selbst
Sonntag, 9. September 2018, 14.30 Uhr,
Kathedrale Notre Dame de Strasbourg
Unter dem Vorsitz von Kardinal Angelo Amato, Präfekt der Kongregation für die Selig- und Heiligsprechungsprozesse